Ich hatte es befürchtet, auch wenn ich nicht genau wußte was sich in den Schatten alles verbirgt...
Sie hat die Gesetze der Magie gelesen und dennoch ignoriert, sie mißachtet und in ihrer Neugier einen Düsterschatten erweckt.
Nun streift er immer wieder durch die Lande, nährt sich an den Leibern und Seelen der Wesen die er trifft.... Es wird nur eine Frage der Zeit sein bis der Form und Gestalt annehmen kann.
Nun habe ich wirklich Angst. Um sie, um uns alle.
Simon konnte ihm gerade noch Einhalt gebieten, konnte gerade noch verhindern daß das Schlimmste passiert und dank Istharions Zauberkunst konnte der Schaden bei den Wesen vermindert werden.
Doch wie lange wird das gut gehen?
Mittwoch, 20. Juni 2007
Dienstag, 19. Juni 2007
Die Schatten
Sie glaube nicht an ihn schrieb sie an die Eiche, er sei nur ein Märchen mit dem ich sie erschrecken wolle schrieb sie, jeder könne ihr ungesehen etwas in die Tasche stecken.....
Das läßt Simon Schattentänzer sich nicht zweimal sagen.
Und so besuchte er sie, bewieß ihr seine Existenz sehr eindrucksvoll und anscheinend überzeugend.
Sie haben sich danach lange unterhalten, er erzählte ihr von den Schatten. Leider muß ich sagen, denn nun ist sie so fasziniert davon, mehr als von allem anderen vorher.
Er gab ihr zur Aufgabe die Gesetze der Magie zu besorgen, zu lesen und ihm dann ihre Meinung darüber zu sagen.
Woher wußte er nur daß Istharion mir diesen Band geschenkt hatte? Er war eines meiner kostbarsten und liebsten Besitztümer, ich trug ihn immer bei mir.

Stundenlang redete, schmeichelte, bettelte und flehte die Kleine bis ich ihn ihr schließlich zu lesen gab.
Sofort war sie im Bann des Buches, schrieb sich alles ab und machte sich eine Menge Notizen dazu.
Ich machte mir Sorgen, die Schatten waren gefährlich, sie zu betreten konnte schlimmeres bedeuten als das Leben zu verlieren.
Das läßt Simon Schattentänzer sich nicht zweimal sagen.
Und so besuchte er sie, bewieß ihr seine Existenz sehr eindrucksvoll und anscheinend überzeugend.
Sie haben sich danach lange unterhalten, er erzählte ihr von den Schatten. Leider muß ich sagen, denn nun ist sie so fasziniert davon, mehr als von allem anderen vorher.
Er gab ihr zur Aufgabe die Gesetze der Magie zu besorgen, zu lesen und ihm dann ihre Meinung darüber zu sagen.
Woher wußte er nur daß Istharion mir diesen Band geschenkt hatte? Er war eines meiner kostbarsten und liebsten Besitztümer, ich trug ihn immer bei mir.
Stundenlang redete, schmeichelte, bettelte und flehte die Kleine bis ich ihn ihr schließlich zu lesen gab.
Sofort war sie im Bann des Buches, schrieb sich alles ab und machte sich eine Menge Notizen dazu.
Ich machte mir Sorgen, die Schatten waren gefährlich, sie zu betreten konnte schlimmeres bedeuten als das Leben zu verlieren.
Sonntag, 17. Juni 2007
Die Börse wird zerstört
Dieses Kind,
voller Übermut und Dummheiten im Kopf. Wie oft habe ich die letzten Wochen versucht sie vom Stehlen abzubringen... vergeblich.
Heute nun versucht sie doch in der Börse Jatu, dem großen, schweigsamen Taruner einen kostbaren Kelch zu stehlen. Nun gut, was gibt er ihr diesen Kelch auch um daraus zu trinken....
Aber anstatt ihn zurück zu geben klettert dieses kleine Biest auf die Anzeigetafel der Börse, ganz nach oben und setzt sich dreist drauf. Beim Rumzappeln und Klettern scheint sie gar nicht bemerkt zu haben wie sehr die Haken die die riesige Tafel hielten ächzten und langsam aus der Wand kamen.
Sie schaffte es gerade noch hinunter zu springen und sich aus dem Weg zu rollen, da kam die komplette Tafel schon mit einem unheimlich lauten Knall schon herunter.
Einige Börsenhändler konnten, da nicht so schlank und beweglich wie die Kleine, nicht schnell genug fliehen und mußten mit teilweise schweren Verletzungen behandelt werden. Die Börse selbst war für Stunden ausser Betrieb, bis die Hausmagier und viele freiwillige Helfer sie wieder einigermaßen instand gesetzt hatten.
Das Mädchen selbst, so erschrocken wie sie war, wurde von den Börsenwachen gepackt und erbost ins Gefängnis gesperrt.
Schrecklicher Aufruhr herrschte, was hatte das Kind nur wieder angestellt. Diesmal war sie wirklich zu weit gegangen.
Die ganze Nacht über mußte sie angekettet und allein im Gefängnis schmoren bis sie vom Boten Siniath freigelassen wurde.
Sie war sehr blass und endlich einmal eingeschüchtert genug um zuzuhören.
Leider nicht für lange.
Schon am Nachmittag begann sie wieder mit ihren Diebereien.
voller Übermut und Dummheiten im Kopf. Wie oft habe ich die letzten Wochen versucht sie vom Stehlen abzubringen... vergeblich.
Heute nun versucht sie doch in der Börse Jatu, dem großen, schweigsamen Taruner einen kostbaren Kelch zu stehlen. Nun gut, was gibt er ihr diesen Kelch auch um daraus zu trinken....
Aber anstatt ihn zurück zu geben klettert dieses kleine Biest auf die Anzeigetafel der Börse, ganz nach oben und setzt sich dreist drauf. Beim Rumzappeln und Klettern scheint sie gar nicht bemerkt zu haben wie sehr die Haken die die riesige Tafel hielten ächzten und langsam aus der Wand kamen.
Sie schaffte es gerade noch hinunter zu springen und sich aus dem Weg zu rollen, da kam die komplette Tafel schon mit einem unheimlich lauten Knall schon herunter.
Einige Börsenhändler konnten, da nicht so schlank und beweglich wie die Kleine, nicht schnell genug fliehen und mußten mit teilweise schweren Verletzungen behandelt werden. Die Börse selbst war für Stunden ausser Betrieb, bis die Hausmagier und viele freiwillige Helfer sie wieder einigermaßen instand gesetzt hatten.
Das Mädchen selbst, so erschrocken wie sie war, wurde von den Börsenwachen gepackt und erbost ins Gefängnis gesperrt.
Schrecklicher Aufruhr herrschte, was hatte das Kind nur wieder angestellt. Diesmal war sie wirklich zu weit gegangen.
Die ganze Nacht über mußte sie angekettet und allein im Gefängnis schmoren bis sie vom Boten Siniath freigelassen wurde.
Sie war sehr blass und endlich einmal eingeschüchtert genug um zuzuhören.
Leider nicht für lange.
Schon am Nachmittag begann sie wieder mit ihren Diebereien.
Samstag, 2. Juni 2007
Träume ich?
Ich sitze hier auf meinem Lieblingsplatz, mitten auf der Lichtung in Gobos und muß mich selbst in den Arm kneifen um zu glauben daß es wirklich wahr ist.
Tindómerel ar Lómion ist meine Familie geworden, ich bin wirklich ein Teil dieser Gemeinschaft.
Seid dem Tod meines Großvaters sehnte ich mich nach einer Familie, danach zu so einer Gemeinschaft zu gehören.
Wie im Traum bin ich die letzten Tage herumgelaufen, konnte gar nicht aufhören zu lächeln.
Auch die Anfeindungen, die natürlich genau wie vermutet sofort begannen, konnten mich nicht berühren.
Das Gefühl nach Hause gekommen zu sein war einfach da, es wurde immer stärker, immer sicherer.
Die Art wie die Wesen der Gemeinschaft miteinander umgingen, der selbstverständliche Respekt, die Achtung und liebevolle Neckerei, egal welcher Rasse jemand angehörte, ob von der Zusammenkunft oder dem Bündnis, alle wurden respektiert und geachtet. Der unsägliche Unsinn der sonst überall zu hören war, von den bösen Tarunern und Seri, den guten Onlos und Menschen...... er galt hier nicht. Ein Taruner der voller Ehre war und dem Töten abgeschworen hatte, ein dunkler Magier der weise, gerecht und den Wesen liebevoll zugewandt handelte, eine Seri die sanft und gar nicht dem Serum ergeben war,...... es erinnerte mich an einen Ausspruch den mein Großvater mir einmal erklärt hat, als ich ihn nach gut und böse fragte, ob "die dort" böse sein.... er meinte "I prefer them and us"...... und übersetzte mir diese Worte.
Wie in einem Traum den ich immer geträumt aber nie auszusprechen gewagt hatte war mein Leben nun. Auf meine Frage, wem das Schwert, daß gerade von allen geschärft wurde, gehörte bekam ich zur Antwort Thar - TarL - allen, ebenso wie alle anderen Dinge. Jagdbeute wurde ohne ein Wort aufgeteilt so daß immer alle alles hatten, egal ob es einfach lustige oder schöne aber nutzlose Dinge waren oder gesuchte Waffen. Wertvolle Luxusgegenstände konnten einfach ins Gemeinschaftsfach gelegt werden, wertvolle Waffen die gerade nicht benötigt wurden lagen einfach so da, zur Benutzung frei für jeden der sie gerade brauchte.
Auch die Art wie gemeinsam gejagt wurde war neu für mich, so wie hier habe ich es noch nie erlebt. Jeder übernahm selbstverständlich seine Rolle, seine Verantwortung, alle arbeiteten zusammen.
Erst jetzt wo ich es hier erlebe merke ich wie sehr mir genau das immer gefehlt hat.
Danke daß ich Teil von Euch sein darf.
Tindómerel ar Lómion ist meine Familie geworden, ich bin wirklich ein Teil dieser Gemeinschaft.
Seid dem Tod meines Großvaters sehnte ich mich nach einer Familie, danach zu so einer Gemeinschaft zu gehören.
Wie im Traum bin ich die letzten Tage herumgelaufen, konnte gar nicht aufhören zu lächeln.
Auch die Anfeindungen, die natürlich genau wie vermutet sofort begannen, konnten mich nicht berühren.
Das Gefühl nach Hause gekommen zu sein war einfach da, es wurde immer stärker, immer sicherer.
Die Art wie die Wesen der Gemeinschaft miteinander umgingen, der selbstverständliche Respekt, die Achtung und liebevolle Neckerei, egal welcher Rasse jemand angehörte, ob von der Zusammenkunft oder dem Bündnis, alle wurden respektiert und geachtet. Der unsägliche Unsinn der sonst überall zu hören war, von den bösen Tarunern und Seri, den guten Onlos und Menschen...... er galt hier nicht. Ein Taruner der voller Ehre war und dem Töten abgeschworen hatte, ein dunkler Magier der weise, gerecht und den Wesen liebevoll zugewandt handelte, eine Seri die sanft und gar nicht dem Serum ergeben war,...... es erinnerte mich an einen Ausspruch den mein Großvater mir einmal erklärt hat, als ich ihn nach gut und böse fragte, ob "die dort" böse sein.... er meinte "I prefer them and us"...... und übersetzte mir diese Worte.
Wie in einem Traum den ich immer geträumt aber nie auszusprechen gewagt hatte war mein Leben nun. Auf meine Frage, wem das Schwert, daß gerade von allen geschärft wurde, gehörte bekam ich zur Antwort Thar - TarL - allen, ebenso wie alle anderen Dinge. Jagdbeute wurde ohne ein Wort aufgeteilt so daß immer alle alles hatten, egal ob es einfach lustige oder schöne aber nutzlose Dinge waren oder gesuchte Waffen. Wertvolle Luxusgegenstände konnten einfach ins Gemeinschaftsfach gelegt werden, wertvolle Waffen die gerade nicht benötigt wurden lagen einfach so da, zur Benutzung frei für jeden der sie gerade brauchte.
Auch die Art wie gemeinsam gejagt wurde war neu für mich, so wie hier habe ich es noch nie erlebt. Jeder übernahm selbstverständlich seine Rolle, seine Verantwortung, alle arbeiteten zusammen.
Erst jetzt wo ich es hier erlebe merke ich wie sehr mir genau das immer gefehlt hat.
Danke daß ich Teil von Euch sein darf.
Montag, 28. Mai 2007
Daheim
Heute Morgen warf mir ein kleiner Postvogel völlig erschöpft einen Brief von Istharion Adanedhel, dem Familienvorstand der Gemeinschaft Tindómerel ar Lómion, in den Schoß.In dem Brief stand geschrieben:
Die einzige Gemeinschaft die ich heimlich bewunderte, der ich wirklich freundschaftlich verbunden war wollte mich in ihren Reihen haben. Erst einmal schickte ich meinen Feuervogel und fragte nocheinmal ob man sich sicher sei.
Da stand plötzlich Istharion neben mir, lächelte mich an und versicherte mir mit festem Blick daß es wirklich der Wunsch der Gemeinschaft war mich bei sich zu haben, aus Zungeigung und Verbundenheit.
Er warnte mich jedoch auch, die Gemeinschaft hatte ob ihres Zusammenhaltes und des dadurch Erreichten viele Neider. Einige würden mich anfeinden sollte ich dieser Gemeinschaft beitreten, Anfeindungen von Leuten, die die Tatsache daß jemand Verantwortung und Aufgaben übernimmt gleich mit Machthunger und elitärem Denken gleich setzen.Von Wesen die ich bisher für meine Freunde hielt würde ich möglicherweise hören daß man mich nur meines vor einigen Wochen übernommenen Amtes aufgenommen hätte und ähnliche unschöne Dinge die möglicherweise auf mich zukommen würden.
Dann fragte er mich nocheinmal ob ich der Gemeinschaft beitreten wolle, trotz allem.
Tränen des Glücks und der Rührung verschleierten meinen Blick als ich ihm meine Antwort gab.
Sehr gerne würde ich Teil dieser Gemeinschaft sein, mit Stolz das Abzeichen auf meinem Umhang tragen.
Mit einer leichten Umarmung und einem fröhlichen Augenzwinkern gab Thar mir das Abzeichen und die Schlüssel zum Gemeinschaftshaus.
Fast schüchtern betrat ich die Räume.
Die durchweg warme und herzliche Begrüßung verstärkten mein Gefühl nach Hause gekommen zu sein.
Endlich daheim.
Aiya Fabrama
Nun denn ... zu der Geschichte von Tindomerel ar Lomion gehört die Aussage: "Frage nicht, sondern warte, bis du gefunden wirst."
Somit laden wir dich ein, ein Teil dieser Gemeinschaft zu werden, wenn es denn dein Wille ist und wenn du dir über die Folgen klar bist. Du wärest herzlich Willkommen, aber auch wenn du dich anders entscheidest, kannst du der Freundschaft der Kinder des Zwielichts gewiss sein.
Thar
Ich mußte mich erst einmal hinsetzen, damit hatte ich im Leben niemals gerechnet.
Mit zitternden Händen holte ich meine Wasserflasche, trank einen Schluck und versuchte nachzudenken.Die einzige Gemeinschaft die ich heimlich bewunderte, der ich wirklich freundschaftlich verbunden war wollte mich in ihren Reihen haben. Erst einmal schickte ich meinen Feuervogel und fragte nocheinmal ob man sich sicher sei.
Da stand plötzlich Istharion neben mir, lächelte mich an und versicherte mir mit festem Blick daß es wirklich der Wunsch der Gemeinschaft war mich bei sich zu haben, aus Zungeigung und Verbundenheit.
Er warnte mich jedoch auch, die Gemeinschaft hatte ob ihres Zusammenhaltes und des dadurch Erreichten viele Neider. Einige würden mich anfeinden sollte ich dieser Gemeinschaft beitreten, Anfeindungen von Leuten, die die Tatsache daß jemand Verantwortung und Aufgaben übernimmt gleich mit Machthunger und elitärem Denken gleich setzen.Von Wesen die ich bisher für meine Freunde hielt würde ich möglicherweise hören daß man mich nur meines vor einigen Wochen übernommenen Amtes aufgenommen hätte und ähnliche unschöne Dinge die möglicherweise auf mich zukommen würden.
Dann fragte er mich nocheinmal ob ich der Gemeinschaft beitreten wolle, trotz allem.
Tränen des Glücks und der Rührung verschleierten meinen Blick als ich ihm meine Antwort gab.
Sehr gerne würde ich Teil dieser Gemeinschaft sein, mit Stolz das Abzeichen auf meinem Umhang tragen.
Mit einer leichten Umarmung und einem fröhlichen Augenzwinkern gab Thar mir das Abzeichen und die Schlüssel zum Gemeinschaftshaus.
Fast schüchtern betrat ich die Räume.
Die durchweg warme und herzliche Begrüßung verstärkten mein Gefühl nach Hause gekommen zu sein.
Endlich daheim.
Samstag, 26. Mai 2007
Nachdenken
Schon seit Tagen war ich jetzt alleine unterwegs, gelegentlich traf ich alte Freunde und wir jagten ein Weilchen gemeinsam, doch meist war ich alleine im Wald zur Jagd, nur mit Menaphado und meinem stillen Begleiter.
Einige aus der Gemeinschaft fehlten mir, Wamtaro mit seiner ruhigen Gegenwart, Hinotama der mich immer zum Lachen brachte, ebenso wie Celedor und Marciano.
Ich hörte daß Arminas näheren Kontakt zur Magierin Maelle hatte und dadurch der Taruner Shyrhaet wieder die Oberhand bekommen hatte.
Auch Gorlomanus fehlte mir mit seiner praktischen Art und seiner Ruhe.
Argovier sprach noch immer nicht mit mir, behandelte mich wie Luft.
Langsam war ich so entäuscht von seinem Benehmen; so wütend auf ihn, vielleicht ganz gut daß wir uns nicht begegneten.
Innerlich hatte ich mich damit abgefunden eine lange Zeit alleine zu bleiben. Die bestehenden Gemeinschaften hatte ich mir alle angesehen, sie hatten nette Mitglieder aber in keiner würde ich mich wirklich wohl fühlen können.
Eine Menge Bücher hatte ich mir besorgt und vorbereitet um sie zu lernen, ausgewählt danach was ich brauchte um mir möglichst alleine helfen zu können, etwas was lebenswichtig sein könnte.
Eine einzige Gemeinschaft hatte mein Interesse geweckt, sie halfen einander wie ich es in keiner der anderen Gemeinschaften erlebt hatte, alles gehörte allen, jeder bekam von allen was er brauchte. Sie erreichten auf diese Weise in kürzester Zeit für alle so viel mehr als die anderen Gemeinschaften. Natürlich rief das auch viele Neider hervor, doch keiner war ihnen und ihrem Zusammenhalt gewachsen.
Die Mitglieder der Gemeinschaft waren fast durchwegs aus einer Familie, daher würde ich nie ein Teil davon werden können, ihnen aber freundschaftlich verbunden bleiben wie ich es auch bisher bereits war.
Immer wieder saß ich auf der Lichtung in Gobos und versuchte Klarheit in meine Gedanken zu bringen, einen Weg für mich zu finden in Zukunft, ein Ziel.
Die Zeit würde es wohl zeigen müssen, bis dahin würde ich mich treiben lassen und sehen daß ich so einige Dinge für mich klarer sehen kann, den Kontakt zum Wald und zur Natur wieder vertiefe. Er war mir irgendwie im Troubel der letzten Wochen abhanden gekommen, nur ohne ihn konnte ich auf Dauer nicht leben.
Einige aus der Gemeinschaft fehlten mir, Wamtaro mit seiner ruhigen Gegenwart, Hinotama der mich immer zum Lachen brachte, ebenso wie Celedor und Marciano.
Ich hörte daß Arminas näheren Kontakt zur Magierin Maelle hatte und dadurch der Taruner Shyrhaet wieder die Oberhand bekommen hatte.
Auch Gorlomanus fehlte mir mit seiner praktischen Art und seiner Ruhe.
Argovier sprach noch immer nicht mit mir, behandelte mich wie Luft.
Langsam war ich so entäuscht von seinem Benehmen; so wütend auf ihn, vielleicht ganz gut daß wir uns nicht begegneten.
Innerlich hatte ich mich damit abgefunden eine lange Zeit alleine zu bleiben. Die bestehenden Gemeinschaften hatte ich mir alle angesehen, sie hatten nette Mitglieder aber in keiner würde ich mich wirklich wohl fühlen können.
Eine Menge Bücher hatte ich mir besorgt und vorbereitet um sie zu lernen, ausgewählt danach was ich brauchte um mir möglichst alleine helfen zu können, etwas was lebenswichtig sein könnte.
Eine einzige Gemeinschaft hatte mein Interesse geweckt, sie halfen einander wie ich es in keiner der anderen Gemeinschaften erlebt hatte, alles gehörte allen, jeder bekam von allen was er brauchte. Sie erreichten auf diese Weise in kürzester Zeit für alle so viel mehr als die anderen Gemeinschaften. Natürlich rief das auch viele Neider hervor, doch keiner war ihnen und ihrem Zusammenhalt gewachsen.
Die Mitglieder der Gemeinschaft waren fast durchwegs aus einer Familie, daher würde ich nie ein Teil davon werden können, ihnen aber freundschaftlich verbunden bleiben wie ich es auch bisher bereits war.
Immer wieder saß ich auf der Lichtung in Gobos und versuchte Klarheit in meine Gedanken zu bringen, einen Weg für mich zu finden in Zukunft, ein Ziel.
Die Zeit würde es wohl zeigen müssen, bis dahin würde ich mich treiben lassen und sehen daß ich so einige Dinge für mich klarer sehen kann, den Kontakt zum Wald und zur Natur wieder vertiefe. Er war mir irgendwie im Troubel der letzten Wochen abhanden gekommen, nur ohne ihn konnte ich auf Dauer nicht leben.
Dienstag, 22. Mai 2007
Argo ist zurück
Vor zwei Tagen schon hatte ich die Gemeinschaft verlassen und allein unterwegs.
Die Ruhe tat mir gut, ich konnte meine Gedanken ordnen, wieder Kraft sammeln. Mit Wamtaro, Armias und Celedor war ich dennoch in engem Kontakt, so ganz konnte ich die Aufgabe die zu übernehmen ich zugesagt hatte doch nicht lassen.
Voller Freude hörte ich die Nachricht Argovier sei zurück gekommen, und wirklich, laut hallte sein Horn mit unverkennbarem Ton grüßend durch die Lande.
Begeistert eilte ich so schnell ich konnte zurück ins Tal, bereit ihn herzlich willkommen zu heißen.
Doch sein eiskalter Blick lies mich schon von weitem stehen bleiben.
Der charmante, freundliche und kluge Mann den ich kannte hatte sich in einen eiskalten, harten und starrköpfigen Krieger verwandelt. Nicht einmal eine höflicher Gruß kam von seinen zusammengepressten Lippen, mit finsterem Blick verschwand er mit einigen Gemeinschaftsmitgliedern im Haus.
Verletzt blieb ich vor dem Gebäude stehen, konnte von außen nur seine laute, wütende Stimme hören mit der er herumbrüllte, Befehle gab und sich insgesamt benahm wie ein ungehobelter Berserker ohne Herz und Verstand.
Nach einer Weile sah ich Anadurien kreidebleich vor Wut aus der Tür stürmen und sich das Abzeichen der Gemeinschaft vom Gewand reißen. Bei meinem Anblick nahm er mich am Arm und zog mich ein Stück weg in einen ruhigen Winkel.
Was ich dann hören mußte zeigte mir wie gut es war daß ich die Gemeinschaft verlassen hatte.
Von wüsten Beschimpfungen, Unfähigkeit der Frauen, völliger Gleichgültigkeit mir gegenüber und anderen sehr verletztenden Dingen erfuhr ich.
Mitten im Gespäch warf ein Postvogel mir einen Brief von Argovier in die Hand: "Ich bin sehr entäuscht von Dir."
Natürlich schrieb ich ihm zurück, ich war mir keiner Schuld bewußt, hatte mein Bestes gegeben.
Doch keine Antwort mehr von ihm.
Als er eine Weile später aus dem Haus stürmte, für jeden der ihn freudig begrüßte ein freundliches Wort und eine nette Bemerkung auf den Lippen, sein lautes Lachen über den Platz schallte konnte ich nur wortlos zusehen wie er ohne mich eines weiteren Blickes oder Wortes zu würdigen an mir vorbei ging als wäre ich nicht vorhanden.
Langsam wurde auch ich wütend.
Was fiel dieser rüpelhaften Blechdose auf Beinen ein mich so zu behandeln. Vor allen Freunden zu erklären ich müsse mir seinen Respekt und seine Achtung erst wieder verdienen.... Wer glaubte er zu sein daß ich für seine Achtung kriechen sollte. Ich hatte alles getan um seine Gemeinschaft in seinem Sinne zu führen und nun ...... Ich fühlte mich von ihm verraten und massiv im Stich gelassen, das hatte ich nicht erwartet.
Nachdem ich mir die Tränen aus dem Gesicht gewischt und einen Schluck Wasser getrunken hatte schrieb ich ihm zurück.
Schrieb wie sehr mich sein Verhalten entäuscht hatte, wie sehr ich mich von ihm im Stich gelassen fühlte, daß ich dieses Verhalten weder verdiente noch von ihm erwartet hätte.
Danach kehrte ich dem Gemeinschaftshaus traurig den Rücken, riß mir das Zeichen der Gemeinschaft vom Ärmel und verstaute es im Rucksack.
Die Ruhe tat mir gut, ich konnte meine Gedanken ordnen, wieder Kraft sammeln. Mit Wamtaro, Armias und Celedor war ich dennoch in engem Kontakt, so ganz konnte ich die Aufgabe die zu übernehmen ich zugesagt hatte doch nicht lassen.
Voller Freude hörte ich die Nachricht Argovier sei zurück gekommen, und wirklich, laut hallte sein Horn mit unverkennbarem Ton grüßend durch die Lande.
Begeistert eilte ich so schnell ich konnte zurück ins Tal, bereit ihn herzlich willkommen zu heißen.
Doch sein eiskalter Blick lies mich schon von weitem stehen bleiben.
Der charmante, freundliche und kluge Mann den ich kannte hatte sich in einen eiskalten, harten und starrköpfigen Krieger verwandelt. Nicht einmal eine höflicher Gruß kam von seinen zusammengepressten Lippen, mit finsterem Blick verschwand er mit einigen Gemeinschaftsmitgliedern im Haus.
Verletzt blieb ich vor dem Gebäude stehen, konnte von außen nur seine laute, wütende Stimme hören mit der er herumbrüllte, Befehle gab und sich insgesamt benahm wie ein ungehobelter Berserker ohne Herz und Verstand.
Nach einer Weile sah ich Anadurien kreidebleich vor Wut aus der Tür stürmen und sich das Abzeichen der Gemeinschaft vom Gewand reißen. Bei meinem Anblick nahm er mich am Arm und zog mich ein Stück weg in einen ruhigen Winkel.
Was ich dann hören mußte zeigte mir wie gut es war daß ich die Gemeinschaft verlassen hatte.
Von wüsten Beschimpfungen, Unfähigkeit der Frauen, völliger Gleichgültigkeit mir gegenüber und anderen sehr verletztenden Dingen erfuhr ich.
Mitten im Gespäch warf ein Postvogel mir einen Brief von Argovier in die Hand: "Ich bin sehr entäuscht von Dir."
Natürlich schrieb ich ihm zurück, ich war mir keiner Schuld bewußt, hatte mein Bestes gegeben.
Doch keine Antwort mehr von ihm.
Als er eine Weile später aus dem Haus stürmte, für jeden der ihn freudig begrüßte ein freundliches Wort und eine nette Bemerkung auf den Lippen, sein lautes Lachen über den Platz schallte konnte ich nur wortlos zusehen wie er ohne mich eines weiteren Blickes oder Wortes zu würdigen an mir vorbei ging als wäre ich nicht vorhanden.
Langsam wurde auch ich wütend.
Was fiel dieser rüpelhaften Blechdose auf Beinen ein mich so zu behandeln. Vor allen Freunden zu erklären ich müsse mir seinen Respekt und seine Achtung erst wieder verdienen.... Wer glaubte er zu sein daß ich für seine Achtung kriechen sollte. Ich hatte alles getan um seine Gemeinschaft in seinem Sinne zu führen und nun ...... Ich fühlte mich von ihm verraten und massiv im Stich gelassen, das hatte ich nicht erwartet.
Nachdem ich mir die Tränen aus dem Gesicht gewischt und einen Schluck Wasser getrunken hatte schrieb ich ihm zurück.
Schrieb wie sehr mich sein Verhalten entäuscht hatte, wie sehr ich mich von ihm im Stich gelassen fühlte, daß ich dieses Verhalten weder verdiente noch von ihm erwartet hätte.
Danach kehrte ich dem Gemeinschaftshaus traurig den Rücken, riß mir das Zeichen der Gemeinschaft vom Ärmel und verstaute es im Rucksack.
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