Sonntag, 19. August 2007


Ein Postvogel bringt dir einen Brief von Robyn Fallstar vorbei. In dem Brief steht geschrieben:

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*Postkarte: Vorderansicht: ein Moor aus dem giftige Dämpfe aufsteigen*


*Rückseite*

Liebe Freundin Fabrama,

lustig, von wo es überall Ansichtskarten gibt. Hier ist es.. nicht so schön. Die Luft ist irgendwie schlecht und hungrige Krokodile verfolgen einen auf Schritt und Tritt.

Ich hoffe, Euch geht es auch gut,

mit den besten Empfehlungen

Robyn F

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Samstag, 11. August 2007

Das Haus wird voller

Nun habe ich wohl drei Kinder die mich als ihre Mutter sehen *lächelt sanft*
Elvellon hat mir seinen Freund Remil vorgestellt, nach einigen Gesprächen mit dem Jungen habe ich Elvellons Wunsch ihn in mein Haus aufzunehmen und wie meinen Sohn groß zu ziehen gerne entsprochen. Remil ist Serum, aber ebenso wie meine Freundin Barisna, stark genug dem bösen Einfluß zu trotzen. Er wird es schaffen, das weiß ich.
Auf Fins Reaktion bin ich gespannt wenn sie merkt, daß zwei große Brüder im Haus leben die ein wenig auf sie achten können *lacht*
Remil hat sich das zweite Zimmer im Dachgeschoß gewünscht, das mit dem Fenster zum Himmel. Elvellon hat das Zimmer im ersten Stock, direkt zwischen meinem und den von Celedor.
Eine richtig große Familie wird das langsam *lacht*

Freitag, 10. August 2007

Tin und Ivo

Heute scheint kein guter Tag für Tin gewesen zu sein, alle haben auf sie eingeschimpft hat Ivo erzählt.

Doch dann plötzlich hörten wir Tin nach Luft schnappen, sie stand an der Eiche und hat eine Nachricht von Ivo gelesen:

Für Tinwerina von Ivorwen Adanedhel

*sieht Tinwerina einem Häufchen elend gleich und schreibt entschloßen etwas mit schwungvollen Lettern auf ein Pergament*

Für Tinwerina

Könnte ich einen Regenbogen einfangen
würde ich es tun, nur für Dich
und seine Schönheit
mit Dir teilen an den Tagen,
wenn Du Dich einsam fühlst.

Könnte ich einen Berg bauen
der nur Dein eigener wäre
einen Ort der Aufrichtigkeit
einen Ort, um allein zu sein
Könnte ich Deine Nöte in Händen halten
würde ich sie ins Meer werfen.

Doch all diese Dinge
sind für mich unmöglich.
Ich kann keinen Berg bauen
oder einen Regenbogen einfangen
doch laß mich das sein,
was ich am besten kann

Ein Freund, der immer da ist!

Ivorwen


Um solch eine Freundin ist Tin nur zu beneiden

Mittwoch, 8. August 2007

Ivos Rückkehr

in die Familie, auch wenn sie nur einen Tag weg war, mußte natürlich gefeiert werden.
Also setzten Tinwerina, Ivorwen und ich uns zusammen und feierten.
Bis plötzlich......

Ja, bis plötzlich Tinwerina die Idee hatte Sumpfball spielen zu wollen. Mitten in der Nacht und natürlich nicht draußen, da war es ja dunkel sondern hier im Gemeinschaftshaus.
Unsere Bedenken wir könnten dabei die andern aufwecken wischte sie beiseite. Istharion würde diese Nacht bei seinem Vater auf der Festung bleiben und die andern.... Stoa würde so laut schnarchen, das könnten wir gar nicht übertönen.
Es klang irgendwie überzeugend und so stellten wir uns auf, Ivorwen vor der Tür zum Schlafsaal, ich an der Treppe und Tin direkt am Uhrenkasten aus dem sie den großen, harten Sumpfball geholt hatte. Sofort schleuderte sie den Ball hart zu mir, aber ich, natürlich darauf gefasst, fing ihn gekonnt auf und schoss ihn zu Ivorwen. Diese gerade durch ein besonders lautes Schnarchen von Stoa abgelenkt verpaßte ihn und ich landete den ersten Treffer auf der Schlafsaaltür.
Erschrockenes Schweigen, doch dann ein lauter Schnarcher und wir atmeten auf. Niemand hatte es gehört.
Also weiter, wieder zurück zu mir und ich zu Tin, die den Ball elegant fing und zu Ivorwen weitergab.
.........
Nur daß Ivo nie am Fenster gestanden hatte, nicht vor diesem großen Fenster mit all den Porzellanfigürchen auf dem Fensterbrett.....
IVO FANGEEEEEEEEEEENNNNNN...............
Vor Schreck kauerte ich mich auf die Treppe und Tin verkroch sich im Uhrenkasten, doch Ivo, unsere Ivo...
mit einem gekonnten Hechtsprung warf sie sich zwischen Ball und Unheil, fing ihn mit den Zähnen auf und verhinderte so das Unglück. Welch ein Sprung, atemberaubend. Die paar Zähne auf dem Boden wurden von Tin nebenbei aufgesammelt und später an Ivo übergeben.
Doch jetzt war sie in ihrem Element. Schwungvoll holte sie aus und schleuderte den Ball zu Tin die noch dabei war aus dem Uhrenkasten zu kriechen. Tin bekam den Ball gerade noch zu fassen und eine lautstarke Diskussion entbrannte daß Ivo doch hätte warten sollen oder warum nicht.....

Irgendwie glaube ich begann da alles ein wenig schief zu laufen.....

Mitten drin, ich hörte den beiden fasziniert zu, knallte Tin den Ball mit voller Wucht zu mir.
Ich nicht darauf gefasst, bekam ihn in den Bauch, verlor das Gleichgewicht und purzelte mit dem Ball polternd die Treppe hinunter, landete genau auf der kostbaren großen Bodenvase von Istharion die unheilvoll begann zu wackeln. Mit Mühe konnte ich sie gerade noch festhalten als von oben Tin besorgt über die Brüstung schaute. Die bemerkte natürlich meine Blessuren und als Stärkungsmittel warf sie mir eine Flasche Bier zu. Vielleicht, vielleicht hätte sie es mir sagen sollen, denn so war ich dermaßen auf die Vase konzentriert daß ich die anfliegende Flasche erst bemerkte als sie mich voll am Kopf traf. Tins Aufschrei und das Scheppern der Vase gegen die ich fiel waren das Letzte, das ich noch mitbekam, dann wurde es dunkel um mich.
Als ich wieder zu mir kam war es immer noch dunkel, was aber an den merkwürdig riechenden Tüchern/Binden was auch immer liegen konnte die fest um meinen ganzen Kopf und auch das Gesicht gewickelt waren. Diese feuchten Dinger nahmen mir die Luft, drum versuchte ich so benommen ich war sie mir vom Gesicht zu ziehen.
Dumpf hörte ich die Stimmen von Tin und Ivo diskutieren ob das Wort "nicht"auf der Erstheilerbescheinigung von Ivo irgend einen Zusammenhang mit dem "bestanden" hätte, ob die Knoten die Ivo vom Fährmann der Fähre nach Linya, bei dem übrigens ebenfalls dieses seltsame "nicht" auf der Ersthelferbescheinigung wäre....
Dann muß ich wohl aus Luftmangel wieder ohnmächtig geworden sein, als ich erwachte konnte ich zumindest wieder atmen, spürte die Scherben der Vase unter mir und erstaunlich viel Luft am ganzen Körper. Hörte Tin und Ivo noch immer diskutieren, diesmal über die Frage ob Onlo vielleicht doch über die Haut atmen können, weshalb die Löcher die Ivo mir ins Kleid geschnitten hatte doch.......
Ich versuchte mich aufzurappeln und das Zittern vor Kälte und Atemnot zu verhindern, atmete einfach nur froh wieder Luft zu bekommen tief durch.
Tin bemerkte mein Zittern dennoch, rannte nach oben in den Schlafsaal um mir Decken zu holen, Ivo drückte mir etwas in die Hand.... es hatte Ähnlichkeit mit einem gestrickten Pullover, nur mit drei Ärmeln und ohne Halsausschnitt. Aber ich konnte mich ein wenig damit wärmen.
Als Tin schimpfend die Treppe zurück nach unten kam, Ivo anfauchend sie solle doch endlich die Unordnung beseitigen und die Scherben,.... wenn Thar das sehen würde.....

Stand Istharion plötzlich mit breitem Grinsen in der Tür und meinte nur "Thar sieht das schon seit einigen Minuten, verrückte Hühner..."
Drehte sich um und ging einfach so schlafen.

So verdattert hab ich die Beiden noch nie gesehen. Trotz meiner Schwäche saß ich mit einem Lachanfall mitten in den Scherben, mein Kleid in Fetzen, diese stinkenden Verbandsreste in der Hand und teilweise noch um den Kopf und konnte einfach nicht aufhören zu lachen.

Dienstag, 7. August 2007

Fin hat Geburtstag

und Simon wußte das natürlich.
Er hat ihr kurz nach Mitternacht mit einem großen Zauber gratuliert und das Kind war seelig.
Heute gab es Kuchen zum Frühstück, dabei haben wir dann noch über ihr Zimmer gesprochen, diese rosa Farbe und das Loch in der Tür müssen natürlich verschwinden. Sie will ihr Zimmer selber streichen, in hellem Ziegelrot, ein bisschen heller als die Buraner Mauer wo Simon wohnt. *lächelt*
Auf das Ergebnis bin ich schon gespannt *lacht*
Nachher wird Anton wieder vorbei kommen um die Löcher im Dach zu stopfen und hoffentlich auch den Rest zu erledigen. Mir macht nur Sorgen daß ich diesmal niemanden gefunden haben der uns helfen könnte. Hoffentlich geht Anton dann nicht einfach wieder.

~Ich habe es befürchtet, ohne Helfer ist er einfach wieder umgedreht mit den Worten ich möge erst mal jemanden suchen, alleine kann er das nicht schaffen. *seufzt tief auf*~

Ivorwen hat die Familie verlassen, ich bin noch völlig schockiert davon. Sie brauche ein Weilchen für sich alleine schrieb sie auf einem Zettel den sie auf den Küchentisch gelegt hat. Irgendwann werde sie zurück kommen. Sie fehlt mir jetzt schon.

Montag, 6. August 2007

Weil sie es konnten....

die schrecklichste Begründung von allen

Weil sie es konnten.
Weil sie es konnten ließen verrückte Herrscher ganze Völker abschlachten
Weil sie es konnten ganze Landstriche dem Erdboden gleich gemacht
Weil sie es konnten die Welt verseucht und zerstört
Weil sie es konnten, so arm im Geiste und der Seele es deshalb zu tun
Weil sie es konnten


Weil wir es zulassen



Mittwoch, 1. August 2007

Kaum bin ich einmal weiter entfernt auf Jagd,

passieren daheim die spannendsten und schrecklichsten Dinge.
Der Düsterschatten ist wieder aufgetaucht, hat viele Wesen angegriffen, unter ihnen auch meinen Adoptivsohn Marciano, der sich seit einiger Zeit Elvellon nennt.
Glücklicherweise konnte Istharion gemeinsam mit seinem Vater und Simon Schattentänzer wieder alle heilen und das vom Düsterschatten genommene zurück holen. Ob bei einigen der Wesen von denen ich hörte eine Rückgabe des Gedächtnisses allerdings so viel Unterschied ausmacht..... ich glaub es ja nicht wirklich.

Thargelion und Istharion haben an Fin ein Ritual vorgenommen, was und wozu konnte ich dem aufgeregten Kind nicht entlocken, ich bin mir nicht sicher, ob sie es selbst wußte. Es schien ihr jedenfalls sehr viel Angst eingejagt zu haben, vor allem als ihr klar wurde daß das Eingreifen dieses Phytum Dirothis beinahe zu einer Katastrophe geführt hätte. Wie kann er auch mitten in ein magisches Ritual platzen und es zu unterbrechen versuchen *schüttelt verständnislos den Kopf*

Danach schien Simon sie mit zu sich nach Hause, auf die Buraner Mauer genommen zu haben und ihr allerlei erklärt, erzählt und sie wie immer absolut fasziniert *lächelt*

Als ich spät Nachts nach Hause kam lag Fin völlig erledigt, aber mit einem seeligen Lächeln, in ihrem Bett. Das ganze Chaos der Renovierungsarbeiten hat sie anscheinend nicht berührt. Nicht mal das ebenfalls herzförmige Loch in ihrer Zimmertüre daß dieser unsägliche Phytum hineingezaubert hat und die entsetzliche rosa Farbe mit der in ihrem Zimmer plötzlich alles gestrichen war hatte sie bemerkt.
Nachdem sie so einen aufregenden Tag hatte war es kein Wunder daß sie so müde war.

Dienstag, 31. Juli 2007

Das Haus soll renoviert werden

Dringend notwendig war es, daß Anton der Geselle vorbei kam um das Haus zu renovieren. Im Dach ein großes Loch, viele Dielenbretter schon ganz gebogen und dadurch gefährlich.
Doch so hatte ich mir die Renovierung nicht vorgestellt. Hätte ich nur nicht Ivorwen um ihre Hilfe gebeten.
Sie und Tinwerina haben die schreckliche Veranlagung alles in ein Chaos zu verwandeln.
Doch von vorne.
Anton war wir angekündigt im Haus erschienen, Ivorwen hatte für Speisen und Getränke gesorgt, daß sie nicht wirklich kochen kann hatte sie mir allerdings verschwiegen.
Robyn Fallstar war auch erschienen um zu helfen, er hatte sich sogar vom Auftragshaus Hammer und Nägel ausgeliehen.
Anfangs ging auch noch alles gut, Robyn hat auf Antons Anweisung hin die Bretter gesägt, Anton derweil das Haus ausgemessen und die Schäden begutachtet.
Doch dann begannen Ivorwen und Tinwerina die Bretter vor die Eingangstür zu nageln, komplett zugenagelt haben sie sie. Als sie die Bretter dann wieder runtergerissen haben war die Eingangstür nur noch ein Haufen Splitter, komplett ruiniert. Ich war den Tränen nahe.
Doch Ivorwen ist ja Zauberin, so zauberte sie geschwind eine neue Türe in den Eingang, aus schönem Wurzelwurmholz.
Es hätte noch alles gelingen können wenn nicht genau in dem Moment dieser Phytum Dirothis aufgetaucht wäre. Nur um Ivo zu ärgern lies er die Tür verschwinden und zauberte eine völlig hässliche protzige Tür aus Ingerium mit Silber überzogen hinein.
Auf meine Bitte doch wieder die schöne Holztür zurück zu holen reagierte er trotzig, er zauberte sie zwar wieder in den Türrahmen, doch mit einem herzförmigen Loch darin. Als er dafür von allen gescholten wurde murmelte er etwas und plötzlich war alles im Haus in einem Rosa angemalt. Rosa!!!!!
Ich war wirklich schockiert über den Anblick, selbst die Rosen hatte er in diesem unsäglichen Rosa eingefärbt.
Vermutlich hat er gemerkt wie erbost ich über seine Tat war, denn nach einigem hin und her zauberte er den Großteil wieder zurück in den normalen Zustand zurück. Nur Fins Zimmer und die Speisekammer sind immer noch in diesem schrecklichen Farbton.
Und das Loch in der Eingangstüre hat er auch nicht beseitigt. Gut daß Anton nochmal kommen muß um das Dach zu richten, dann kann er auch die Tür in Ordnung bringen.

Freitag, 27. Juli 2007

Ein wundervolles Geschenk

Ein Päckchen lag in meiner Küche, ohne Absender, ohne Namen, zuerst dachte ich Fin hätte es mir geschenkt aber sie verneinte es.
Nur eine kurze Notiz auf der Rückseite "einer wunderschönen und begehrenswerten Frau die ich nicht vergessen kann"
Doch von wem kommt dieses Geschenk? Wer würde mir ein Geschenk schicken, vor allem mit so einer Notiz ....

Als ich es öffnete verschlug es mir die Sprache, ein Bild, ein Bild von mir...... schöner als ich tatsächlich bin aber ich bin eindeutig diejenige die darauf zu sehen ist....

Wer auch immer der Unbekannte ist, ich danke ihm dafür und werde dieses herrliche Geschenk in Ehren halten.

Simon verletzt

Etwas schreckliches ist geschehen, Simon Schattentänzer, der uns bisher vor den schlimmsten Angriffen des Düsterschattens immer wieder beschützen konnte wurde schwer verletzt.
Nun liegt er in der Festung des Magiers Thargelion der versucht ihm durch Magie und gute Pflege das Augenlicht zurück zu geben.
Es macht mir wirklich Angst wie viel Macht der Schatten schon hat. Wenn er sogar Simon angreifen kann, wie sollen wir uns noch schützen und ihn bekämpfen?
Unsere große Hoffnung liegt nun in den Kenntnissen von Thargelion. Er kann helfen, er kann vielleicht den Düsterschatten bändigen und vor allem Simon wieder gesund machen.

Dienstag, 24. Juli 2007

Gaerfin zieht bei mir ein

Beinahe hätte ich nicht mehr daran geglaubt daß sie wirklich noch einmal weggeht von den Dieben und bei mir in Delos in ihr Zimmer einzieht.
Doch vorhin hat sie mich plötzlich darum gebeten und ich habe von Herzen gern ja gesagt.
Zu Hause angekommen hat sie begeistert Besitz ergriffen von dem Dachzimmer daß ich für sie vorgesehen hatte. Es ist aber auch ein wunderschönes Zimmer, groß, durch die beiden Fenster an den Seiten und das Dachfenster hell und luftig, der Ausblick auf der einen Seite auf den Rosengarten und auf der anderen zu den Bergen, wenn die im Bett liegt der Blick nach oben in den Himmel und Nachts zu den Sternen.....
Istharion hatte ihr einen Edelstein des Lichts geschenkt, den plazierte sich direkt in einer kleinen Nische damit er ihr Licht spenden und die Schatten vertreiben könne *lächelt*

Jetzt liegt sie nach einer Tasse Tee und einigen Broten müde und gesättigt oben in ihrem Bett und träumt vor sich hin.

Es ist schön daß etwas Leben einkehrt in dieses Haus. Es hat danach verlangt, es ist ein Haus in dem Wesen leben sollten, es ist keines dieser toten Häuser die auch ohne sein können.

Ein gemütlicher Kaffeeplausch

Ein gemütlicher kleiner Kaffeeplausch war es, im Plantagenhaus in Anatubien.
Gaerfin hatte mich auf einen Frühstückskaffee eingeladen, ich glaube sie weiß langsam wie sehr ich dieses Getränk schätze.
So viele Dinge hatte sie zu erzählen und zu fragen *schmunzelt*

Von Simon, wie glücklich sie darüber ist daß er sie Tochter nannte und über das wundervolle Kleid daß er ihr geschenkt hatte, von Thargelion vor dem sie sich fürchtet glaube ich, von Istharion, ihren und meinen Eltern haben wir gesprochen, darüber diskutiert was gut und böse denn ist, ob man das so genau trennen kann, wie es sein kann daß Istharion sagt auch ich sei nicht gut.... *lächelt*

Und plötzlich will sie mich mit Simon verheiraten *lacht*
Sie ist schon ein verrücktes Kind aber ich hab sie gern.
Das Kleidchen daß Simon ihr geschenkt hat wurde mir natürlich vorgeführt, es ist wirklich wunderschön, er ist schon ein besonderer Mann dieser Simon Schattentänzer *lächelt*

Freitag, 20. Juli 2007

Die Hochzeit

Xaridon del Ahim hatte mich eingeladen zu seiner Hochzeit mit Gwendolyn Sternenschein, die er schon lange liebte. Es war eine schöne Feier im Haus am Meer, klein, beihnahe nur im Familienkreis mit wenigen Freunden. Die Braut strahlend schön in ihrem Kleid, der Bräutigam stolz und stattlich in seinem Anzug, alles schön geschmückt und vorbereitet.
Als allerdings seine Schwester Daria an Gwendolyn die alles entscheidende Frage stellte bekam ich beinahe einen Hustenanfall.
Gwendolyn, ich frage dich, willst du Xaridon del Ahim zu deinem Manne nehmen, ihn unterstützen, achten, bekochen, heilen? So antworte klar und deutlich mit „Ja, ich will“.

Achten natürlich, aber ist bekochen und heilen nicht etwas zu wenig, zu banal... ist das wirklich alles was eine Frau für ihren Mann sein sollte? Nicht Stütze im Alltag den sie nun gemeinsam gehen werden? Nicht Partnerin und Vertraute.... nur Köchin und Pflasterverteilerin?

Es ist nicht meine Ehe, die Beiden scheinen damit glücklich zu werden und so will ich es ihnen gerne vergönnen, doch für mich wäre es mir zu wenig.

Donnerstag, 19. Juli 2007

Der tapfere Ritter von der traurigen Gestalt

Welch seltsame Gestalt dieser Ritter doch ist.

Er ist groß und seine Muskeln besonders gut trainiert, mehr als bei den meisten anderen Männern die ich kenne. Dennoch wirkt er ungelenk und macht nicht den Eindruck als wisse er mit dem großen Schwert in seiner Hand wirklich umzugehen, er hält es mehr wie einen Bratspieß denn eine Waffe.

Er weigert sich, sich die Handhabung seiner Waffen, die Kampftechnik und andere wichtige Dinge in der Akademie beibringen zu lassen, schleicht lieber unsichtbar wie ein Dieb durch die Lande, immer in Furcht vor etwaigen Gegnern die ihn ob seiner mangelnden Kenntnisse leicht besiegen könnten.

Selbst Wesen wie mich fürchtet er, obschon ich ein schwaches Weib bin und ihm kaum bis zum Kinn reiche.

Das Gold daß er bei der Jagd verdient gibt er Frau und Tochter, damit diese Kenntnisse erlangen, doch auch sie trainieren lieber ihre Muskeln anstatt langsam aber bedächtig mit den Kenntnissen zu wachsen. Es ist bodenlos dumm so zu handeln, dennoch treiben sie dieses Spiel trotz besseren Wissens weiter.
Ob das viele Metall auf das Denken .....


Seine Art beide zu schützen ist gelegentlich etwas seltsam, er scheut sich nicht auch radikale Mittel anzuwenden, selbst wenn die Seinen auch darunter leiden.


Auch mich scheint er nicht zu mögen, nicht nur daß er mir seine Hilfe verweigerte als ich vom Düsterschatten angegriffen wurde und mit letzter Kraft um Hilfe für mich und das Mädchen Fin bat, nein er nutzt auch immer wieder Zauber um mir meine Stimme zu rauben.

Nur weil ich ihm Widerworte gebe, mir von ihm nicht das Denken und Sprechen, die eigenen Entscheidungen verbieten lasse, selbst kämpfe und für mich einstehe kann er mich nicht ertragen und will mich zum Schweigen bringen.

Da hat er wohl nicht mit meinem Dickkopf und meiner Lust am kleinen sprachlichen Kampf gerechnet *grinst*


schon eine traurige Gestalt dieser Ritter Bowen.

So viel ist geschehen

die letzten Tage. Ein Ereignis jagt das nächste, ich habe fast das Gefühl ich komme gar nicht mehr dazu sie richtig auf mich wirken zu lassen.
Gaerfin hat den Düsterschatten wohl doch mehr Macht gegeben durch ihre Seele als wir zuerst dachten, er taucht immer öfter auf, wird gelegentlich sogar sichtbar.
Istharion hat es geschafft seinen Vater Thargelion zur Mithilfe zu überreden. Auch wenn ich den Alten nur ganz kurz gesehen habe hat er mich beeindruckt. Er hat eine sehr ... überwältigende Ausstrahlung.

Fin ist absolut glücklich, trotz allem.
Seit Simon sie Tochter nannte schwebt sie beinahe herum *lächelt*
Als sie mir davon erzählte kamen auch in mir wieder Erinnerungen an meine Kindheit herauf.
Ich war ungefähr in ihrem Alter als Großvater starb und mich allein zurück lies. Niemand wollte mich wirklich bei sich haben, niemand mir etwas über meine Eltern erzählen, wer und wo sie waren, die Angst bei Großtante Girith leben zu müssen, all das war plötzlich wieder so spürbar wie damals.
Sie konnte Großvater nicht leiden, obwohl er doch ihr Bruder war. Die Bäume und ihre Magie hat sie gehasst. Dieses riesige kalte Steinhaus in dem sie lebte, mitten in der Stadt weit unten im Tal, weit weg von meinen Wäldern.... sie hätte mir nie erlaubt Menaphado mitzubringen oder gar meinen Baum in meiner Nähe geduldet.
Wie froh ich war als Onkel Menand mich zu sich nahm. Auch wenn seine Frau nicht glücklich darüber war durfte ich bei ihnen leben. Sie war ganz froh wenn ich die Tage in den Wälder verbrachte und allein für mich sorgte, ebenso wie ich froh war aus ihrer ständig keifenden Gegenwart zu entkommen.
Vermutlich war der Onkel deswegen auch so viel unterwegs, oft wochenlang war er weg und hat mich mit ihr allein gelassen.
Wie oft bin ich damals im Wald gesessen auf meiner Lichtung und habe davon geträumt jemanden zu finden der mich wirklich bei sich haben möchte. Von meinen Eltern, die bestimmt nicht freiwillg einfach weggegangen sind und mich zurück gelassen haben.....
Vielleicht freu ich mich deshalb so sehr für die Kleine. Sie hat gefunden wonach ich mich seit Großvaters Tod gesehnt habe, sie wird nicht allein aufwachsen.

Erst seit ich in der Gemeinschaft bin weiß ich wie schön es sein kann jemanden zu haben der sich bewußt für einen entschieden hat, der sich darüber freut daß man da ist.
Andererseits hat mich diese Erfahrung zu der unabhängigen und starken Frau gemacht die ich heute bin. Auch wenn ich gelegentlich Sehnsucht nach ein paar starken Armen habe die mich halten und behüten, bedeutet dies doch nicht daß ich deshalb schwach und schutzlos sein muß, oder doch?
Bin ich deshalb allein....
Und wenn kan ich es nicht ändern. Ich bin so wie ich bin, wer mich liebt wird mich nehmen müssen wie ich bin oder es lassen.

Dienstag, 10. Juli 2007

Die Auftragshäuser

Etwas sehr erfreuliches ist passiert, die alten Auftragshäuser bekamen eine neue Führung. Die alten herunterdkommenen Häuser bekamen einen neuen Anstrich, drinnen nicht wie bisher Spinnweben und gelangweilte Angestellte sondern ein emsiges Treiben, viele Aufträge mit denen man sich ein wenig nebenbei verdienen kann.
Man kommt viel herum dadurch, ich bin in Gegenden gekommen die ich vorher selten besucht habe.
Hoffentlich lässt die kleine Fin sich dadurch ein wenig ablenken und macht nicht weiter Unsinn.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Düsterschatten

Ich hatte es befürchtet, auch wenn ich nicht genau wußte was sich in den Schatten alles verbirgt...
Sie hat die Gesetze der Magie gelesen und dennoch ignoriert, sie mißachtet und in ihrer Neugier einen Düsterschatten erweckt.
Nun streift er immer wieder durch die Lande, nährt sich an den Leibern und Seelen der Wesen die er trifft.... Es wird nur eine Frage der Zeit sein bis der Form und Gestalt annehmen kann.
Nun habe ich wirklich Angst. Um sie, um uns alle.

Simon konnte ihm gerade noch Einhalt gebieten, konnte gerade noch verhindern daß das Schlimmste passiert und dank Istharions Zauberkunst konnte der Schaden bei den Wesen vermindert werden.

Doch wie lange wird das gut gehen?

Dienstag, 19. Juni 2007

Die Schatten

Sie glaube nicht an ihn schrieb sie an die Eiche, er sei nur ein Märchen mit dem ich sie erschrecken wolle schrieb sie, jeder könne ihr ungesehen etwas in die Tasche stecken.....
Das läßt Simon Schattentänzer sich nicht zweimal sagen.
Und so besuchte er sie, bewieß ihr seine Existenz sehr eindrucksvoll und anscheinend überzeugend.
Sie haben sich danach lange unterhalten, er erzählte ihr von den Schatten. Leider muß ich sagen, denn nun ist sie so fasziniert davon, mehr als von allem anderen vorher.
Er gab ihr zur Aufgabe die Gesetze der Magie zu besorgen, zu lesen und ihm dann ihre Meinung darüber zu sagen.
Woher wußte er nur daß Istharion mir diesen Band geschenkt hatte? Er war eines meiner kostbarsten und liebsten Besitztümer, ich trug ihn immer bei mir.

Stundenlang redete, schmeichelte, bettelte und flehte die Kleine bis ich ihn ihr schließlich zu lesen gab.
Sofort war sie im Bann des Buches, schrieb sich alles ab und machte sich eine Menge Notizen dazu.

Ich machte mir Sorgen, die Schatten waren gefährlich, sie zu betreten konnte schlimmeres bedeuten als das Leben zu verlieren.

Sonntag, 17. Juni 2007

Die Börse wird zerstört

Dieses Kind,
voller Übermut und Dummheiten im Kopf. Wie oft habe ich die letzten Wochen versucht sie vom Stehlen abzubringen... vergeblich.
Heute nun versucht sie doch in der Börse Jatu, dem großen, schweigsamen Taruner einen kostbaren Kelch zu stehlen. Nun gut, was gibt er ihr diesen Kelch auch um daraus zu trinken....
Aber anstatt ihn zurück zu geben klettert dieses kleine Biest auf die Anzeigetafel der Börse, ganz nach oben und setzt sich dreist drauf. Beim Rumzappeln und Klettern scheint sie gar nicht bemerkt zu haben wie sehr die Haken die die riesige Tafel hielten ächzten und langsam aus der Wand kamen.
Sie schaffte es gerade noch hinunter zu springen und sich aus dem Weg zu rollen, da kam die komplette Tafel schon mit einem unheimlich lauten Knall schon herunter.
Einige Börsenhändler konnten, da nicht so schlank und beweglich wie die Kleine, nicht schnell genug fliehen und mußten mit teilweise schweren Verletzungen behandelt werden. Die Börse selbst war für Stunden ausser Betrieb, bis die Hausmagier und viele freiwillige Helfer sie wieder einigermaßen instand gesetzt hatten.
Das Mädchen selbst, so erschrocken wie sie war, wurde von den Börsenwachen gepackt und erbost ins Gefängnis gesperrt.
Schrecklicher Aufruhr herrschte, was hatte das Kind nur wieder angestellt. Diesmal war sie wirklich zu weit gegangen.
Die ganze Nacht über mußte sie angekettet und allein im Gefängnis schmoren bis sie vom Boten Siniath freigelassen wurde.
Sie war sehr blass und endlich einmal eingeschüchtert genug um zuzuhören.
Leider nicht für lange.
Schon am Nachmittag begann sie wieder mit ihren Diebereien.

Samstag, 2. Juni 2007

Träume ich?

Ich sitze hier auf meinem Lieblingsplatz, mitten auf der Lichtung in Gobos und muß mich selbst in den Arm kneifen um zu glauben daß es wirklich wahr ist.
Tindómerel ar Lómion ist meine Familie geworden, ich bin wirklich ein Teil dieser Gemeinschaft.

Seid dem Tod meines Großvaters sehnte ich mich nach einer Familie, danach zu so einer Gemeinschaft zu gehören.
Wie im Traum bin ich die letzten Tage herumgelaufen, konnte gar nicht aufhören zu lächeln.
Auch die Anfeindungen, die natürlich genau wie vermutet sofort begannen, konnten mich nicht berühren.
Das Gefühl nach Hause gekommen zu sein war einfach da, es wurde immer stärker, immer sicherer.
Die Art wie die Wesen der Gemeinschaft miteinander umgingen, der selbstverständliche Respekt, die Achtung und liebevolle Neckerei, egal welcher Rasse jemand angehörte, ob von der Zusammenkunft oder dem Bündnis, alle wurden respektiert und geachtet. Der unsägliche Unsinn der sonst überall zu hören war, von den bösen Tarunern und Seri, den guten Onlos und Menschen...... er galt hier nicht. Ein Taruner der voller Ehre war und dem Töten abgeschworen hatte, ein dunkler Magier der weise, gerecht und den Wesen liebevoll zugewandt handelte, eine Seri die sanft und gar nicht dem Serum ergeben war,...... es erinnerte mich an einen Ausspruch den mein Großvater mir einmal erklärt hat, als ich ihn nach gut und böse fragte, ob "die dort" böse sein.... er meinte "I prefer them and us"...... und übersetzte mir diese Worte.
Wie in einem Traum den ich immer geträumt aber nie auszusprechen gewagt hatte war mein Leben nun. Auf meine Frage, wem das Schwert, daß gerade von allen geschärft wurde, gehörte bekam ich zur Antwort Thar - TarL - allen, ebenso wie alle anderen Dinge. Jagdbeute wurde ohne ein Wort aufgeteilt so daß immer alle alles hatten, egal ob es einfach lustige oder schöne aber nutzlose Dinge waren oder gesuchte Waffen. Wertvolle Luxusgegenstände konnten einfach ins Gemeinschaftsfach gelegt werden, wertvolle Waffen die gerade nicht benötigt wurden lagen einfach so da, zur Benutzung frei für jeden der sie gerade brauchte.
Auch die Art wie gemeinsam gejagt wurde war neu für mich, so wie hier habe ich es noch nie erlebt. Jeder übernahm selbstverständlich seine Rolle, seine Verantwortung, alle arbeiteten zusammen.
Erst jetzt wo ich es hier erlebe merke ich wie sehr mir genau das immer gefehlt hat.


Danke daß ich Teil von Euch sein darf.